Geschäftsbereich / Abwasser/ C-Mem

Allgemeines:

Im C-MEM Verfahren werden spezielle organischen Fasern für die Ultra- und Mikrofiltration zur Wasseraufbreitung und Abwasserreinigung eingesetzt.

Grundprinzip dieser Filtration ist die Nutzung poröser organischer Hohlfasermembranen mit Mikroporen als Filtermedium. Die Fasern haben einen Außendurchmesser von weniger als 1mm (abhängig von der Art der Anwendung).

Um eine ausreichende Oberfläche zu erhalten und einen konstanten Durchfluß zu gewähren, werden hunderte von Fasern zu Bündeln zusammengefaßt und um ein Modul gewickelt. Das Modul hat eine Saugverbindung für filtriertes Wasser und eine Druckluftverbindung zur Luftspülung, durch welche die Fasern parallel zur Filtration gereinigt werden.

Der typische Transmembrandruck beträgt 200 - 500 mbar und gewährleistet einen Durchfluß von 10-60 l/m².h (abhängig von Roh- bzw. Abwasser)

Vorteile der Technologie:
  • C-MEM Fasern sind durch die Module geschützt und werden keiner großen mechanischen Belastung unterzogen
  • Durch C-MEM Module kommt es zu einer signifikanten Verringerung des Flächenbedarfes
  • Durch die geringe Porengröße von 0,1 - 0,6 micron können Bakterien und Viren aus dem zu reinigenden Wasser entfernt werden. Es kommt hierbei zu einer ganzflächigen Entfernung von Bakterien und Viren mit einer 10.000 bis 10 mio-.fachen Reduktion unabhängig von Typ oder Lebensform des Organismus.
  • Bei C-MEM entstehem keine Desinfektionsnebenprodukte bzw. Geruchsemissionen
  • Die Arbeitsabläufe mit Filtration und Bakterien/Virenentfernung werden sicher in einem Prozeß mit ein und derselben Ausrüstung durchgeführt.
  • Die Filtrationsmodule haben eine hohe Lebenserwartung (5 Jahre abhängig vom Grad der Ausnutzung). Sie sind billig und leicht auswechselbar.